Das Amalia Quartett

Im Dezember 2009 gab das Amalia Quartett sein erstes Konzert im Rahmen einer Kammermusikmatinee des Deutschen Nationaltheaters mit Werken von Bach, Mozart und Beethoven. „Mit Schwung musiziert“, „… die musikantische Lust drängt in den Vordergrund, ein hohes Gut (…) und die beste Voraussetzung für den ohne Frage beabsichtigten Höhenflug“ attestierte der Kritiker der Thüringischen Landeszeitung.
Seitdem folgten zahlreiche Matineen im Deutschen Nationaltheater Weimar, auch in erweiterten Besetzungen mit Bläsern oder Klavier, die Uraufführung einiger Lieder von George Alexander Albrecht, und Konzerte beim „Finsterwalder Kammermusik Festival“, beim Radeberger Quantz-Fest, im „Haus Kupferhammer“ in Warstein, im „Alten Rathaus“ in Rüthen, bei „Clarinet & Friends“ in Mühlhausen, und beim Festival „Musical Evenings in St. Donat“ in Zadar (Kroatien).
In Warstein und Finsterwalde gestalteten die Musikerinnen zudem eigene Kinderkonzerte, angelehnt an das jeweilige Konzertprogramm, und im Deutschen Nationaltheater Weimar wirken sie regelmäßig in kammermusikalischen Kinder- und Jugendkonzertreihen mit.
Im August 2015 führte das Amalia Quartett Frederic Rzewskis „Der Triumph des Todes“ (deutsche Erstaufführung) für Stimmen und Streichquartett in Zusammenarbeit mit dem Kunstfest und dem Nationaltheater Weimar auf. „Der Triumph des Todes“ gehört zu den wegweisenden Stücken des zeitgenössischen Musiktheaters. Die Premiere fand bundesweite Beachtung in den Feuilletons.
Einer der Höhepunkte der Spielzeit 2017/18 war die Uraufführung des Melodrams „Nathan und seine Kinder“ (nach dem Roman von Miriam Pressler), das der Komponist André Kassel dem Amalia Quartett zugeeignet hat. Das Werk lief mit großem Erfolg in der Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel führte im Dezember 2018 zu einem weiteren Projekt, bei dem gemeinsam mit dem Kinderchor „schola cantorum“ ein Programm entstand, in dem die Musik-Traditionen der christlichen Weihnacht mit der jüdischen des Chanukkah-Festes verbunden wurden. Die beiden ausverkauften Konzerte fanden auf Einladung der thüringischen Landesregierung und in Zusammenarbeit mit den ACHAVA Festspielen im Französischen Dom in Berlin und in der Kornmarktkirche in Mühlhausen statt. Wiederholungen dieser bewegenden Konzerte und eine CD-Produktion sind für 2020 geplant.

The Amalia Quartet gave its first, highly acclaimed concert on December 20, 2009, performing works by Bach, Mozart and Beethoven as part of a chamber-music matinee at the Deutsches Nationaltheater. “Music-making with verve”, “… the love of making music took over, a precious attribute (…) and the best assurance of the high-flying career that is undoubtedly their aspiration” affirmed the reviewer of the Thüringische Landeszeitung.
Since then, there have been numerous matinees in Weimar’s Deutsches Nationaltheater, some of them including colleagues from the wind sections of the Staatskapelle, and the premiere of some of George Alexander Albrecht’s lieder. The quartet has also made frequent appearances at the Finsterwalde Chamber Music Festival, at the Quantz Festival in Radeberg, at Haus Kupferhammer in Warstein, and in the Altes Rathaus in Rüthen.
The four musicians have also organized children’s concerts of their own in Warstein and Finsterwalde, in support of local concert programmes, and regularly take part in chamber concert series for children and young people at the Deutsches Nationaltheater in Weimar.
In August 2015 the Amalia Quartet performed Frederic Rzewski’s “The Triumph of Death” (German premiere) for voices and string quartet in partnership with the Weimar Kunstfest and the city’s Nationaltheater. “The Triumph of Death” is among contemporary music theatre’s pioneering works. The premiere received nationwide coverage on the arts pages.

Amalia Quartett Weimar Barbara Seifert
Barbara Seifert
Amalia Quartett Weimar Astrid Schütte
Astrid Schütte
Amalia Quartett Weimar Almut Bormann
Almut Bormann
Amalia Quartett Weimar Astrid Müller
Astrid Müller